bürstadt: mittendrin

Aktive Kernbereiche

Als eine von 20 hessischen Kommunen ist Bürstadt Ende 2008 vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in das Städtebauförderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ aufgenommen worden. Mit dem Programm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ gibt das Land Hessen den Programmkommunen ein neues Instrument an die Hand, um die Unverwechselbarkeit und das städtische Leben in den Kernbereichen mit seiner Vielfalt aus Einzelhandel, Dienstleistung, Handwerk, Kultur, Gastronomie, öffentlichen Nutzungen und Wohnen nachhaltig zu stärken.

Ermöglicht werden kann das durch die Förderung von öffentlichen und privaten Impulsmaßnahmen - wie die Neugestaltung von Straßen, Plätzen und innerstädtischen Grünflächen sowie die Modernisierung Stadtbild prägender Gebäude innerhalb des Programmgebietes. Desgleichen können gemeinsame Marketingmaßnahmen, wie etwa die Einrichtung bzw. Stärkung eines bestehenden Citymanagements, Teil des Programms sein. Wesentlich für das Programm ist der integrierte Ansatz und die Erkenntnis, dass zu einer erfolgreichen Umsetzung der formulierten Ziele alle relevanten Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen und ihre speziellen Kompetenzen und Ressourcen einsetzen müssen.

Bund und Land tragen dabei grundsätzlich zwei Drittel der Maßnahmenkosten über die Städtebauförderung. In Bürstadt werden durchschnittlich 70% der förderfähigen Kosten von Bund und Land übernommen.

Als erster Schritt in der Umsetzung des Programms wurde das sogenannte „Integrierte Handlungskonzept“ bearbeitet, welches die Ziele und Maßnahmen des Programms in Bürstadt auf Grundlage einer analytischen Bewertung definiert. „Integriert“ ist es deswegen, weil es städtebauliche, wirtschaftliche, kulturelle, soziale und ökologische Aspekte der Innenstadt gleichzeitig einbezieht. Die Erarbeitung eines solchen Konzeptes ist wichtig, damit die Fördermittel zielgerichtet eingesetzt werden können. Das Integrierte Handlungskonzept wurde vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung am 8. März 2010 anerkannt.